Am Montagabend übten die Feuerwehren Bad Camberg und Schwickershausen gemeinsam in der Taunusschule. Angenommenes Szenario war ein Brand, der im naturwissenschaftlichen Bereich des Neubaus beim Vorführen eines Versuchs entstanden war. Schülerinnen und Schüler lagen verletzt im Brandbereich und waren teilweise unter umgestürzten Möbeln eingeklemmt. Die Verletzten wurden von Jugendfeuerwehrleuten und speziellen Dummies dargestellt. Schwierige Aufgaben erwarteten die Einsatzkräfte, die Verletzten mussten gesucht und das Feuer gelöscht werden. Um die Sichtverhältnisse in dem als verraucht angenommenen Areal zu simulieren, sind die Sichtfenster der Atemschutzmasken verklebt worden.

Löschangriffe erfolgten über die Treppenhäuser und tragbare Leitern, die Personen gesucht und gerettet, Die Zusammenarbeit der eingesetzten Wehren klappte gut und die Übungsziele sind erreicht worden, so die Übungsleitung.

 

Realeinsatz Personenrettung

 Kaum waren die Einsatzfahrzeuge wieder mit frischem Schlauchmaterial und Atemschutzgeräten bestückt, erfolgte ein Alarm für die Feuerwehren Camberg und Erbach. Gemeinsam mit der Polizei, dem DRK Bad Camberg, der Rettungshundestaffel, der DRK-Einsatzleitung mit einer Drohne und einem Polizeihubschrauber ist nach einer vermissten Person gesucht worden. Der Kurpark wurde zu Fuß abgesucht und mit diversen Fahrzeugen die weitere Umgebung. Vom Polizeihubschrauber aus kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Zum guten Ende kam es mit dem Auffinden der Person gegen 23.40 Uhr. Seitens der Feuerwehren waren 30 Einsatzkräfte beteiligt.

 

  

In der von Übungsleiter Benny Schädel erstellten Computersimulation wird das angenommene Szenario realistisch dargestellt. Auf die anrückenden Einsatzkräfte warten umfangreiche Aufgaben.

Einsatzkräfte unter Atemschutz befestigen einen Rauchvorhang an der Tür zum Treppenhaus. Damit wird verhindert, dass giftiger Rauch in den Rettungsweg eindringt. So können die Menschen das Gebäude auf diesem Weg verlassen.

Text und Fotos Helmut Thies

Am Samstag, den 07.09. fand der Vereinsausflug der Freiwilligen Feuerwehr Würges statt. Von dem etwas unbeständigen Wetter ließen sich die knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht die Laune verderben, und so brachen sie um kurz nach acht mit dem Bus in Richtung Odenwald auf.

Zuerst ging es nach Michelstadt, wo man sich in zwei Gruppen aufteilte um eine Stadtführung durch die Altstadt zu machen. Michelstadt zählt zu den ältesten Siedlungen des inneren Odenwaldes. Bei dem 90 minutigen und sehr kurzweiligen Rundgang erfuhren die interessierten Vereinsmitglieder viel über die Geschichte von Michelstadt. Dabei besichtigten sie u.a. das Historische Rathaus, die evangelische Stadtkirche und sahen den Marktbrunnen, die Synagoge und den Diebsturm. Anschließend wurde sich im Michelstädter Rathausbräu bei einem gemeinsamen sehr leckeren Mittagessen gestärkt, bevor es weiter nach Erbach ging. Dort fand unter dem Motto „Feurio! Es brennt!!!“ eine etwas andere Stadtführung, die im Jahr 1895 spielte, statt. Das Bäckerweib Fine erzählte ihren Besuchern, dass 1893 die gräfliche Brauerei und die Rentkammer vollständig niedergebrannt war, und danach die Feuerlöschordnung des Großherzogtums Hessen gut ausgebildete Männer für die Brandbekämpfung verlangte und ihr Ehemann, der Bäckermeister Leonhard, dabei ist. Am Ende des interessanten Stadtrundgangs übten die Besucher mit Fine noch die Löschkette, wobei die roten Eimer zuerst mit Wasser aus der Mümling gefüllt und weitergereicht wurden, um das Feuer zu löschen, was auch gelang. Das hat allen sehr viel Spaß gemacht.

Zum Abschluss ging es nach Idstein, wo man bei einem gemeinsamen Abendessen den abwechslungsreichen Tag langsam ausklingen ließ, bevor die Heimfahrt nach Würges angetreten wurde.

 

 

Text und Bilder Bettina Meffert

Am letzten Sonntag im August kamen zahlreiche Besucher zum Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Würges, unter ihnen auch viele Kameradinnen und Kameraden aus den umliegenden Wehren, Ortsvorsteher Klaus Wagner und der Bad Camberger Bürgermeister Jens Vogel. Bei Sonnenschein und sehr warmen Temperaturen wollten sie alle die Möglichkeit nutzen sich vor Ort über die vielseitige Arbeit der Feuerwehrleute zu informieren und sich das Feuerwehrhaus und die Einsatzfahrzeuge anzuschauen.

 

Wie immer bei diesem Anlass war es Aufgabe der Jugendfeuerwehr sich um die vielen kleinen Besucher zu kümmern. Mit den Bobbycar-Feuerwehrautos konnten die Kinder auf dem Vorplatz ihre Runden drehen. Auch die Hüpfburg im Garten erfreute sich großer Beliebtheit. Mit Feuerlöschern, die mit Wasser gefüllt waren, wurden diverse Löschübungen vorgenommen. Im Jugendfeuerwehrraum gab es die Möglichkeit nach Herzenslust zu malen, zu zeichnen und zu basteln. Und natürlich wollten sich auch die kleinen Besucher die Feuerwehrfahrzeuge ganz genau anschauen. Denn vielleicht wird ja auch aus ihnen einmal ein Feuerwehrmann bzw. eine Feuerwehrfrau. Die Freiwillige Feuerwehr Würges unterhält nämlich auch eine Kinder- und Jugendfeuerwehr. Die Kinderfeuerwehr ist für Kinder von 6 – 10 Jahren und trifft sich alle 14 Tage freitags von 16.30 bis 17:30 Uhr. Die Jugendfeuerwehr ist für Kinder ab 10 Jahre und trifft sich jeden Mittwoch von 17.30 bis 19.00 Uhr.

Für das leibliche Wohl war wieder bestens gesorgt: auf dem Platz vor dem Feuerwehrhaus, der sich in kürzester Zeit füllte, gab es Schnitzel, Steaks und Bratwurst, sowie Pommes frites, Krautsalat und diverse Getränke. Die vielen fleißigen Helfer hatten mit der Bewirtung der zahlreichen Gäste alle Hände voll zu tun. Im Feuerwehrhaus wurde gegen Mittag auch die Kuchentheke mit zahlreichen selbst gebackenen Kuchen und frisch aufgebrühtem Kaffee eröffnet. Hier nutzen viele die Möglichkeit sich Kuchen nach Hause mitzunehmen. Die Freiwillige Feuerwehr Würges möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Helfern und Kuchenspendern bedanken ohne deren Hilfe solch ein Tag nicht zu stemmen wäre und natürlich auch bei den zahlreichen Besuchern.

 

  

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt

 

  

Mit Hilfe der Jugendfeuerwehr konnten die Kleineren Besucher mit dem Spritzkübel „Feuer löschen“, einen Parcours mit dem Bobby-Car abfahren oder in der Hüpfburg toben.

 

  

 

Der geplatzte Motor eines Lasters sorgte am Donnerstag auf der Fahrbahn an der Autobahnraststätte Camberg-West für einen langwierigen Einsatz der heimischen Feuerwehr und der Autobahnmeisterei.

Der erhebliche Motoröl-Inhalt des LKW-Motors hatte sich auf 25Text0 Metern verteilt und musste mit Ölbindemittel abgestreut werden, um die Glätte zu beseitigen. Die 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort und setzten zum Ausbringen des Ölbindemittels Streuwagen ein. Die Autobahnmeisterei wurde angefordert, um die verschmutzte Fahrbahn anschließend mit einer Kehrmaschine zu reinigen.

 


Einsatzkräfte beim ausbringen des Ölbindemittels


Text Helmut Thies
Foto Alexander Rembser

 

Für die Feuerwehr Erbach im Taunus ging es mit 21 Vereinsmitgliedern auf große Fahrt. Ziel war das Besucherbergwerk Grube Fortuna in Solms-Oberbiel. Dort angekommen ging es direkt in die Vollen: Helm auf, Jacke an und Abmarsch in die unterirdischen Gänge der Anlage. Interessante Original-Maschinen für den Abbau von Eisenerz und zahlreiche Informationen der deutschen Geschichte warteten auf die Vereinsmitglieder. Nach der 2stündigen Grubentour gab es für alle eine kleine Stärkung in der dortigen Gaststätte, bevor es weiter zum groß aufgerüsteten Museum des Besucherbergwerks ging: Alte Lokomotiven und Gleisspuren warteten darauf von den Mitfahrenden entdeckt und 
bewundert zu werden. Eine Lokfahrt sowie ein kurzes Kräftemessen auf der Draisine sorgten für allgemeine Belustigung - und siehe da: die Feuerwehrfrauen hatten hier eindeutig die Nase vorne.
Bei leckerer hessischer Küche wurde der Tagesabschluss im Restaurant Brauhaus Obermühle in Braunfels gemacht. Viele erheiternde Gespräche rundeten den Tag und Abend ab.
Gegen 22.00 Uhr ging es dann zurück nach Hause, wo alle 21 Vereinsmitglieder nach diesem spannenden Tag ins Bett fielen.
 
     
 
Text: Nadine Frantzki
Fotis: Feuerwehr Erbach

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