Am 19. Oktober 2019 fand im katholischen Pfarrheim der traditionelle Familienabend der Bad Camberger Feuerwehr statt. Die Veranstaltung dient als kleiner Ausgleich für die vielen Stunden, die von den Frauen und Männern 365 Tage im Jahr und 24 Stunden rund um die Uhr für den Dienst an der Allgemeinheit erbracht werden. Wehrführer Hendrik Hotz konnte die Stadtbrandinspektoren, die Ehrenmitglieder , Herrn Stadtverordnetenvorsteher Schaus, Herrn Bürgermeister Vogel und in Vertretung des Landrates Herrn Kreisbeigeordneten Peuser, der früher feuerwehrpolitischer Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion war und gerne noch die Wehren besucht, begrüßen. 

Die vom Förderverein durchgeführte Veranstaltung bietet seit Jahrzehnten die Gelegenheit, langjährige Mitglieder zu ehren und Beförderungen auszusprechen.

Geehrt wurden:

Berthold Kremser für 45 Jahre Mitgliedschaft
Kaspar Pabst für 55 Jahre Mitgliedschaft
Karl-Heinz Bogner für 60 Jahre Mitgliedschaft
Willibald Thies für 60 Jahre Mitgliedschaft

Zu Feuerwehrmännern ernannt wurden Daniel Ickenroth und Sebastian Erdmann nach bestandenem Grundlehrgang.

Nach bestandenen weiteren Lehrgängen sind Jan-Lucas Bierod, Niklas Hammann und Malte Meister zu Hauptfeuerwehrmännern und Jonathan Koszudowski zum Löschmeister ernannt worden.

Auf der einen Seite die langjährige Treue zur Wehr bei den Kameraden der Ehren-und Altersabteilung, auf der anderen der Wille, sich qualifiziert weiter zu bilden zeichnet die positive Einstellung zum Feuerwehrgedanken bei Jung und Alt aus.

Beim gemütlichen Zusammensein klang der Familienabend aus.

Die ernannten und beförderten jungen Feuerwehrmänner erhielten ihre Urkunden durch die Führungskräfte. Für langjährige Treue ausgezeichnet: Karl-Heinz Bogner, Kaspar Pabst, Willibald Thies und Berthold Kremser

 Text: Helmut Thies / Fotos. Jonathan Koszudowski

Frei nach dem Motto „Wandern, einkehren, Kameradschaft pflegen“ machte die Feuerwehr Dombach am 18. August 2019 einen Ausflug in das schöne Braunfels.

 

Morgens um 9:00 Uhr starteten wir am Gerätehaus Dombach Richtung Braunfels. Dort angenommen gab es zunächst ein Starter-Frühstück. Schließlich wollten wir den Anforderungen der Wanderung Stand halten. Dann führte uns die Wanderstrecke durch den Wald rund um das Städtchen und durch den örtlichen Tierpark. Unser Ziel war das Gasthaus Obermühle. Dort konnten wir zünftig speisen und das frische Bier genießen.

 

Gut gestärkt und ausgeruht wartete auf uns die schöne Altstadt von Braunfels. Natürlich wurde auch das Schloss besichtigt. Den Abschluss bildete ein gemütlicher Besuch in einem der schönen Cafés am Marktplatz.

 

Am Ende des Tages hatten wir dann müde Beine und einen schönen, erlebnisreichen Tag im Kreise der Feuerwehr.

 

Am Samstag, den 07.09. fand der Vereinsausflug der Freiwilligen Feuerwehr Würges statt. Von dem etwas unbeständigen Wetter ließen sich die knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht die Laune verderben, und so brachen sie um kurz nach acht mit dem Bus in Richtung Odenwald auf.

Zuerst ging es nach Michelstadt, wo man sich in zwei Gruppen aufteilte um eine Stadtführung durch die Altstadt zu machen. Michelstadt zählt zu den ältesten Siedlungen des inneren Odenwaldes. Bei dem 90 minutigen und sehr kurzweiligen Rundgang erfuhren die interessierten Vereinsmitglieder viel über die Geschichte von Michelstadt. Dabei besichtigten sie u.a. das Historische Rathaus, die evangelische Stadtkirche und sahen den Marktbrunnen, die Synagoge und den Diebsturm. Anschließend wurde sich im Michelstädter Rathausbräu bei einem gemeinsamen sehr leckeren Mittagessen gestärkt, bevor es weiter nach Erbach ging. Dort fand unter dem Motto „Feurio! Es brennt!!!“ eine etwas andere Stadtführung, die im Jahr 1895 spielte, statt. Das Bäckerweib Fine erzählte ihren Besuchern, dass 1893 die gräfliche Brauerei und die Rentkammer vollständig niedergebrannt war, und danach die Feuerlöschordnung des Großherzogtums Hessen gut ausgebildete Männer für die Brandbekämpfung verlangte und ihr Ehemann, der Bäckermeister Leonhard, dabei ist. Am Ende des interessanten Stadtrundgangs übten die Besucher mit Fine noch die Löschkette, wobei die roten Eimer zuerst mit Wasser aus der Mümling gefüllt und weitergereicht wurden, um das Feuer zu löschen, was auch gelang. Das hat allen sehr viel Spaß gemacht.

Zum Abschluss ging es nach Idstein, wo man bei einem gemeinsamen Abendessen den abwechslungsreichen Tag langsam ausklingen ließ, bevor die Heimfahrt nach Würges angetreten wurde.

 

 

Text und Bilder Bettina Meffert

Am Montagabend übten die Feuerwehren Bad Camberg und Schwickershausen gemeinsam in der Taunusschule. Angenommenes Szenario war ein Brand, der im naturwissenschaftlichen Bereich des Neubaus beim Vorführen eines Versuchs entstanden war. Schülerinnen und Schüler lagen verletzt im Brandbereich und waren teilweise unter umgestürzten Möbeln eingeklemmt. Die Verletzten wurden von Jugendfeuerwehrleuten und speziellen Dummies dargestellt. Schwierige Aufgaben erwarteten die Einsatzkräfte, die Verletzten mussten gesucht und das Feuer gelöscht werden. Um die Sichtverhältnisse in dem als verraucht angenommenen Areal zu simulieren, sind die Sichtfenster der Atemschutzmasken verklebt worden.

Löschangriffe erfolgten über die Treppenhäuser und tragbare Leitern, die Personen gesucht und gerettet, Die Zusammenarbeit der eingesetzten Wehren klappte gut und die Übungsziele sind erreicht worden, so die Übungsleitung.

 

Realeinsatz Personenrettung

 Kaum waren die Einsatzfahrzeuge wieder mit frischem Schlauchmaterial und Atemschutzgeräten bestückt, erfolgte ein Alarm für die Feuerwehren Camberg und Erbach. Gemeinsam mit der Polizei, dem DRK Bad Camberg, der Rettungshundestaffel, der DRK-Einsatzleitung mit einer Drohne und einem Polizeihubschrauber ist nach einer vermissten Person gesucht worden. Der Kurpark wurde zu Fuß abgesucht und mit diversen Fahrzeugen die weitere Umgebung. Vom Polizeihubschrauber aus kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Zum guten Ende kam es mit dem Auffinden der Person gegen 23.40 Uhr. Seitens der Feuerwehren waren 30 Einsatzkräfte beteiligt.

 

  

In der von Übungsleiter Benny Schädel erstellten Computersimulation wird das angenommene Szenario realistisch dargestellt. Auf die anrückenden Einsatzkräfte warten umfangreiche Aufgaben.

Einsatzkräfte unter Atemschutz befestigen einen Rauchvorhang an der Tür zum Treppenhaus. Damit wird verhindert, dass giftiger Rauch in den Rettungsweg eindringt. So können die Menschen das Gebäude auf diesem Weg verlassen.

Text und Fotos Helmut Thies

Der geplatzte Motor eines Lasters sorgte am Donnerstag auf der Fahrbahn an der Autobahnraststätte Camberg-West für einen langwierigen Einsatz der heimischen Feuerwehr und der Autobahnmeisterei.

Der erhebliche Motoröl-Inhalt des LKW-Motors hatte sich auf 25Text0 Metern verteilt und musste mit Ölbindemittel abgestreut werden, um die Glätte zu beseitigen. Die 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort und setzten zum Ausbringen des Ölbindemittels Streuwagen ein. Die Autobahnmeisterei wurde angefordert, um die verschmutzte Fahrbahn anschließend mit einer Kehrmaschine zu reinigen.

 


Einsatzkräfte beim ausbringen des Ölbindemittels


Text Helmut Thies
Foto Alexander Rembser

 

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