Helmlampen für die Oberselterser Atemschutzgeräteträger

Trotz Corona Krise muss die Feuerwehr einsatzbereit sein und arbeitet weiter daran im Einsatz noch effektiver zu sein. Da zurzeit keine Übungen durchgeführt werden können, wird zumindest durch die Anschaffung neuer Helmlampen für alle Atemschutzgeräteträger auf dem Stadtgebiet der Einsatz unter Atemschutz erleichtert. Gerade beim Innenangriff haben Atemschutzgeräteträger im wahrsten Sinne „alle Hände voll zu tun“, weshalb die Helmlampen in dunklen oder verrauchten Einsatzorten die Sicht verbessern, ohne die Handlampen immer mit den Händen ausrichten zu müssen. Wer wissen will, was genau ein Atemschutzgeräteträger alles bei einem Einsatz mitnehmen muss, der kann gerne nach der Coronazeit  jeden Dienstag um 19.30 Uhr zu unseren Übungsabenden kommen.

 

  

„Homeschooling“ auch bei der Jugendfeuerwehr Oberselters

 Nachdem die Schülerinnen und Schüler sich in Deutschland in der letzten Zeit an den Schulunterricht Zuhause gewöhnt haben, startet auch die Jugendfeuerwehr Oberselters die Weiterbildung in den eigenen „vier Wänden“. Um die Lerninhalte zur zukünftigen Einsatzkraft zu vermitteln hat Jugendfeuerwehrwart Dennis Reifert Arbeitsblätter vorbereitet, die der Feuerwehrnachwuchs nun bearbeiten kann.

 

 

 

Neues bei den Atzeltown-Mini-Feuerlöschern

 „Alles wird gut – wir freuen uns auf euch Paket“

 Damit auch bei den Kleinsten der Feuerwehr keine Langeweile aufkommt haben die Betreuerinnen der Atzeltown-Mini-Feuerlöscher ihre Idee umgesetzt und ein „Alles wird gut – wir freuen uns auf euch Paket“ an die Kids verteilt. Von kindgerechten Experimenten über Ausmalbilder und Bastelanleitungen ist alles dabei. Das Betreuerteam wünscht viel Spaß und freut sich auf ein baldiges Wiedersehen.

 

Text Brunhilde Schüler / Fotos unbekannt

Was tun, um den erarbeiteten Ausbildungsstand der Feuerwehren während der Corona Krise zu erhalten?

Die Feuerwehrhäuser werden derzeit nicht mit Leben erfüllt, die Aktiven kommen nur zu Einsätzen zusammen, selbst hier gelten besondere Vorschriften, um Kontakte zu vermeiden oder zu minimieren.

Die Feuerwehr Bad Camberg hat ein digitales Ausbildungsprogramm eingeführt, das derzeit von den Moderatoren Moritz Meister und Fabio Leonhardt ausgearbeitet und umgesetzt wird.

Während in der ersten Version Fragebogen per Mail verteilt wurden, ging man nun einen Schritt weiter: Über das Programm Microsoft-Teams sind die 35 Teilnehmer aus Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr live miteinander verbunden und behandeln die Themen gemeinschaftlich.

Auf diese Weise kann wenigstens der theoretische Teil der Standortausbildung stattfinden und auch soziale Gedanken sind in gewisser Weise möglich.

Text Helmut Thies

Bild (Alexander Rembser): Bild vom Bildschirm eines Teilnehmers, links das Ausbildungsthema, rechts die Teilnehmerliste.

Am frühen Ostermontag gegen 2.45 Uhr wurden die Bad Camberger Feuerwehren Würges und Camberg wegen eines Verkehrsunfalls in Würges alarmiert. Ein mit fünf Männern besetzter Kleinwagen war in der Neuen Straße gegen eine Hauswand geprallt.  Der Fahrer konnte das Fahrzeug nicht verlassen und wurde von der Feuerwehr aus seiner Lage befreit und anschließend dem Rettungsdienst übergeben.  Zwei der Insassen waren schwer, die drei weiteren leicht verletzt. Der Rettungsdienst transportierte alle in umliegende Kliniken.

Im Einsatz waren Polizei, DRK Bad Camberg, Rettungsdienst und Feuerwehr.

Text Helmut Thies

 

Foto Richard Burbach
Die Gesamtsituation in der Neuen Straße
Foto Richard Burbach
Die Fahrertür des PKWs musste von der Feuerwehr geöffnet werden, damit dieser das Fahrzeug verlassen konnte. Die Airbags haben ausgelöst, das Vorderrad ist abgebrochen und die Hauswand ist beschädigt.

Was tun, wen ein Baby geboren wurde und dank Corona eine Geschenkübergabe im herkömmlichen Sinn nicht erfolgen kann?

Alexander Rembser, stellvertretender Stadtbrandinspektor der Stadt Bad Camberg und seine Anna wurden Eltern des kleinen Ben und der Wehrführerausschuss hatte für ein Geschenk zusammengelegt.

Stadtbrandinspektor Richard Burbach besuchte die junge Familie, welche ihn auf ihrer Dachterrasse empfing, in luftiger Höhe mit Hilfe der Drehleiter, das Geschenk hat er mit einem den Abstandsvorschriften entsprechend langen Einreißhaken hinübergereicht. Groß war die Freude über die unerwartete Aktion.

Text Helmut Thies

 

Richard Burbach auf der Drehleiter, die junge Familie auf der Dachterrasse, eine clevere Übergabe in schweren Zeiten.

In der Nacht zum Sonntag gegen 0:30 Uhr wurden die Feuerwehren Würges und Bad Camberg zu einem Flächenbrand am Bahndamm der Regionalbahn alarmiert. Aufmerksame Anwohner hatten den Feuerschein bemerkt und die Leitstelle angerufen.

Die Suche nach dem Brand gestaltete sich aufwändig, da beim Eintreffen der Wehren keine offenen Flammen mehr zu sehen waren.

Was aber noch brannte, teilte Stadtbrandinspektor Richard Burbach mit, waren Autoreifen,

die an drei verschiedenen Stellen im Bewuchs des Bahndammes abgelegt wurden. Ohne den Ermittlungen der Polizei vorzugreifen, handelt es sich hier um Brandstiftung, so der Eindruck der Feuerwehr.

Text Helmut Thies

 

Foto: Richard Burbach

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