Was tun, um den erarbeiteten Ausbildungsstand der Feuerwehren während der Corona Krise zu erhalten?

Die Feuerwehrhäuser werden derzeit nicht mit Leben erfüllt, die Aktiven kommen nur zu Einsätzen zusammen, selbst hier gelten besondere Vorschriften, um Kontakte zu vermeiden oder zu minimieren.

Die Feuerwehr Bad Camberg hat ein digitales Ausbildungsprogramm eingeführt, das derzeit von den Moderatoren Moritz Meister und Fabio Leonhardt ausgearbeitet und umgesetzt wird.

Während in der ersten Version Fragebogen per Mail verteilt wurden, ging man nun einen Schritt weiter: Über das Programm Microsoft-Teams sind die 35 Teilnehmer aus Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr live miteinander verbunden und behandeln die Themen gemeinschaftlich.

Auf diese Weise kann wenigstens der theoretische Teil der Standortausbildung stattfinden und auch soziale Gedanken sind in gewisser Weise möglich.

Text Helmut Thies

Bild (Alexander Rembser): Bild vom Bildschirm eines Teilnehmers, links das Ausbildungsthema, rechts die Teilnehmerliste.

Was tun, wen ein Baby geboren wurde und dank Corona eine Geschenkübergabe im herkömmlichen Sinn nicht erfolgen kann?

Alexander Rembser, stellvertretender Stadtbrandinspektor der Stadt Bad Camberg und seine Anna wurden Eltern des kleinen Ben und der Wehrführerausschuss hatte für ein Geschenk zusammengelegt.

Stadtbrandinspektor Richard Burbach besuchte die junge Familie, welche ihn auf ihrer Dachterrasse empfing, in luftiger Höhe mit Hilfe der Drehleiter, das Geschenk hat er mit einem den Abstandsvorschriften entsprechend langen Einreißhaken hinübergereicht. Groß war die Freude über die unerwartete Aktion.

Text Helmut Thies

 

Richard Burbach auf der Drehleiter, die junge Familie auf der Dachterrasse, eine clevere Übergabe in schweren Zeiten.

In der Nacht zum Sonntag gegen 0:30 Uhr wurden die Feuerwehren Würges und Bad Camberg zu einem Flächenbrand am Bahndamm der Regionalbahn alarmiert. Aufmerksame Anwohner hatten den Feuerschein bemerkt und die Leitstelle angerufen.

Die Suche nach dem Brand gestaltete sich aufwändig, da beim Eintreffen der Wehren keine offenen Flammen mehr zu sehen waren.

Was aber noch brannte, teilte Stadtbrandinspektor Richard Burbach mit, waren Autoreifen,

die an drei verschiedenen Stellen im Bewuchs des Bahndammes abgelegt wurden. Ohne den Ermittlungen der Polizei vorzugreifen, handelt es sich hier um Brandstiftung, so der Eindruck der Feuerwehr.

Text Helmut Thies

 

Foto: Richard Burbach

Am frühen Ostermontag gegen 2.45 Uhr wurden die Bad Camberger Feuerwehren Würges und Camberg wegen eines Verkehrsunfalls in Würges alarmiert. Ein mit fünf Männern besetzter Kleinwagen war in der Neuen Straße gegen eine Hauswand geprallt.  Der Fahrer konnte das Fahrzeug nicht verlassen und wurde von der Feuerwehr aus seiner Lage befreit und anschließend dem Rettungsdienst übergeben.  Zwei der Insassen waren schwer, die drei weiteren leicht verletzt. Der Rettungsdienst transportierte alle in umliegende Kliniken.

Im Einsatz waren Polizei, DRK Bad Camberg, Rettungsdienst und Feuerwehr.

Text Helmut Thies

 

Foto Richard Burbach
Die Gesamtsituation in der Neuen Straße
Foto Richard Burbach
Die Fahrertür des PKWs musste von der Feuerwehr geöffnet werden, damit dieser das Fahrzeug verlassen konnte. Die Airbags haben ausgelöst, das Vorderrad ist abgebrochen und die Hauswand ist beschädigt.

Am Freitag gegen 13.30 Uhr bemerkte ein Anwohner starken Brandrauch, der aus seinem Blickwinkel aus einer Gartenhütte kam. Er informierte die Leitstelle, welche die Wehren Bad Camberg und Erbach gemäß Alarmplan in Marsch setzte. Die Einsatzstelle befand sich unweit des Bad Camberger Feuerwehrhauses.

Die erste Erkundung ergab, dass nicht die Gartenhütte, sondern ein unmittelbar benachbarter Komposthaufen des Nachbarn in Brand geraten war. Schnell war das Feuer gelöscht, die Feuerwehr Erbach konnte die Alarmfahrt abbrechen.

Text und Foto: Helmut Thies

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