Die Wehren Bad Camberg und Erbach wurden am Donnerstagmorgen zum heimischen Bahnhof alarmiert. Dort stand eine Regionalbahn in Richtung Frankfurt fahruntüchtig, Hydrauliköl lief aus. Eine Weiterfahrt war nicht möglich und alle nachfolgenden Züge waren ebenfalls blockiert.

Die Feuerwehr konnte als Erstmaßnahme mit Auffangwannen aus dem Gerätewagen-Gefahrgut das Eindringen des Öls ins Schotterbett und damit auch in das Erdreich verhindern. Vorsichtshalber wurde ein Löschangriff aufgebaut.

Nach Eintreffen des Notfallmanagers der Deutschen Bahn koordinierte man gemeinsam das weitere Vorgehen. Die Feuerwehr setzte einen Trupp mit Atemluftfiltern und Schutzanzügen ein, um mit Ölbindemittel im Innern der Lokomotive das ausgelaufene Öl abzubinden. Während dieser Maßnahme, die auch aus Sicherheitsgründen das Abstreuen außerhalb der Lok einschloss, sperrte die Bahn zusätzlich das Nachbargleis Richtung Limburg. Damit war der Einsatz für die beiden Wehren beendet. Der Abtransport des Zuges erfolgte durch Kräfte der Bahn.

 

Die Feuerwehr erwartet nach den Erstmaßnahmen das Notfallmanagement der Bahn, um das weitere Vorgehen abzustimmen.
(Foto Helmut Thies)

Oberhalb der Federung der Lokomotive trat das Hydrauliköl aus. Eine Weiterfahrt war nicht möglich, auch nicht für die von Limburg kommenden Nachfolgezüge Richtung Frankfurt. Auffangbehälter hat die Feuerwehr unter die Leckage gestellt.
(Foto Benjamin Schädel)

Bilder: Alexander Rembser | Text: Helmut Thies

Nahezu 50 Prozent des Bad Camberger Stadtgebiets besteht aus Wald, was allgemein in dieser Dimension nicht bekannt ist oder worüber man sich keine Gedanken macht. Das sind rund 25 Quadratkilometer, ein Großteil davon weit ab von Wasserentnahmestellen, z.B. auf dem „Kuhbett“ oder im Grenzbereich zu Steinfischbach. Derzeit herrscht in Hessen die höchste Waldbrandalarmstufe.
In den vergangenen Jahren haben die Feuerwehren Löschverfahren entwickelt, die bei Bodenfeuern und bei Nachlöscharbeiten äußerst sparsam mit dem kostbaren Wasser umgehen. Dabei werden kleine Strahlrohre und dünne Schläuche eingesetzt, dazu Rucksäcke mit Wasserinhalt, deren kleine Spritzen Glutnester aus nächster Nähe durch Abkühlen löschen können. Wichtige Helfer sind hierbei auch die Wärmebildkameras, mit denen Feuer, die sich unter der Laubschicht durchfressen und die mit dem Auge nicht erkennbar sind, erkannt werden.

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Bilder & Text von Helmut Thies

Bad Camberger beim Jubiläum aktiv dabei

150 Jahre wurde die Feuerwehr der Partnerstadt alt und 50 Jahre die Jugendfeuerwehr. Daher waren auch die Bad Camberger Wehren eingeladen, bei der Gestaltung der Feierlichkeiten mitzuwirken. Die Feuerwehrfreundschaft zwischen den beiden Kurstädten wird hauptsächlich von der Feuerwehr Erbach getragen, die auch das größte Kontingent der Mitreisenden stellte.
Das Jubiläum wurde an zwei Tagen gefeiert. Am Freitagabend fand ein Festabend statt, an dem u.a. über 150 Jahre Feuerwehrgeschichte und 50 Jahre Jugendfeuerwehr berichtet wurde. Der Bad Camberger Stadtbrandinspektor Richard Burbach, Tizian Burbach und Sven Held überreichten der Feuerwehr Bad Sulza eine Collage mit Widmung des Magistrates und der Feuerwehren der Stadt Bad Camberg sowie einen Minischlauch für die Jugendfeuerwehr.

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Bilder & Text FF Oberselters

Verdienter Abschied nach 45 Jahren aktiver Dienstzeit

Mit einem Blumenstrauß und einem Präsent verabschiedete Wehrführer Alexander Bayer Ellen Haberlick aus dem aktiven Dienst.
45 Jahre gehörte sie der Einsatzabteilung der FW Oberselters an und war Mitbegründerin der ersten Frauenfeuerwehrgruppe im Landkreis Limburg-Weilburg.
 

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Bild: Hendrik Hotz | Text: Helmut Thies

Am frühen Mittwochmorgen brannte auf dem Parkplatz der Raststätte Bad Camberg-West (Fahrtrichtung Frankfurt) ein flüssiggasbetriebener PKW. Für die Einsatzkräfte der Feuerwehren Camberg und Erbach war daher besondere Vorsicht geboten.

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