Am Samstag, dem 25. Januar wurde die Bad Camberger Feuerwehr alarmiert, um mit dem Tanklöschfahrzeug im benachbarten Steinfischbach, Gemeinde Waldems, Rheingau-Taunus-Kreis, Unterstützung bei der Wasserversorgung beim Brand eines Wohnhauses zu leisten. Die Wasserversorgung im betroffenen Baugebiet bereitet Probleme, das betroffene Objekt befindet sich am Ende der Leitung.

Über Funk kam dann die Nachforderung für die Drehleiter, sodass einschließlich des Logistikfahrzeugs drei Einheiten zur nachbarlichen Löschhilfe ausrückten.

Neben den Wehren aus dem Rheingau-Taunus-Kreis wurden die Bad Camberger bei der Brandbekämpfung eingesetzt und bauten eine Wasserversorgung für die Drehleiter auf, von der aus im weiteren Verlauf der Löscharbeiten die Dachhaut geöffnet wurde, um an das Feuer und die Glutnester heranzukommen.

 

Bild Alexander Rembser: Mit zwei Drehleitern aus Idstein und Bad Camberg erfolgte die Brandbekämpfung im Dachbereich. Bild Alexander Rembser: Mit einer Spezialsäge, die auch Dachziegel schneiden kann, öffnen die Bad Camberger Einsatzkräfte die Dachhaut, um an darunter liegende Brandherde kommen zu können. Bild Alexander Rembser: Ein ausgedehnter Dachstuhlbrand, an dieser Stelle brannte die Konstruktion durch.

Ein PKW geriet wegen eines technischen Defekts beim Befahren der A3 in Brand. Der Fahrer konnte den Wagen auf einen neben der Fahrbahn führenden Forstwirtschaftsweg lenken und wollte dort nach der Ursache schauen, als der der Motorbereich bereits im Vollbrand stand. Die Feuerwehr Bad Camberg löschte das Feuer unter Einsatz eines Trupps mit Atemschutzgeräten und konnte so größere Umweltschäden vermeiden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

 

Dies war bereits der sechste Einsatz der Bad Camberger Feuerwehr im Januar 2020. Die Wehr war bereits zu einem Melderalarm, einer Türöffnung im Notfall, einem Dachstuhlbrand, einem Verkehrsunfall und einem umgestürzten Baum auf der Landstraße ausgerückt.

Text Helmut Thies

Foto Richard Burbach: Die Lage beim Eintreffen der ausgerückten Einsatzkräfte Foto Alexander Rembser: Brandbekämpfung. Die direkt am Fahrzeug tätigen Einsatzkräfte tragen Atemschutzgeräte wegen der giftigen Verbrennungsprodukte

Am Montag, dem 20. Januar 2020 von ca. 20 bis 21 Uhr übte die Feuerwehr Bad Camberg in der Nahestraße. Das Objekt war eine Baustelle, die ideale Voraussetzungen bot. Um die Übung realistisch aussehen zu lassen, sorgte eine Nebelmaschine für den Eindruck von Brandrauch, ein Lautsprecher, der Hilferufe simuliert erzeugte Babygeschrei, zwei Übungspuppen waren im Haus verteilt und eine Gasflaschenattrappe zischte. Im Innenangriff „rettete“ ein aus zwei jungen Kameraden bestehender Atemschutztrupp die Personen und   löschte das Feuer. Beide erhielten anschließend großes Lob von der Wehrführung.

 

Damit die Feuerwehrfahrzeuge in der engen Nahestraße positioniert werden konnten, war eine kurzzeitige Sperrung der Straße notwendig. Dies geschah zur Lahnstraße hin und vor der Übungsstelle durch Blitzleuchten und Pylonen.

Am Übungsende bemerkte die Feuerwehr, dass eine Blitzleuchte an der Einmündung der Nahestraße in die Lahnstraße offensichtlich entwendet wurde.

Zeugen oder Finder werden gebeten, sich mit der Polizei oder Herrn Schädel von der Feuerwehr, Telefon Feuerwehrhaus 06434-5811 in Verbindung zu setzen.

 Text Helmut Thies

Baugleiche Blitzleuchte (Foto Hendrik Hotz)

Bild einer baugleichen Lampe

Foto Helmut Thies Foto Hendrik Hotz

 

Gegen 22.50 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Camberg zu einem schweren Verkehrsunfall in die Limburger Straße gerufen. Zwischen Tankstelle und Zoohandlung waren zwei Fahrzeuge kollidiert, der Rettungsdienst mit Notarzt musste sich um drei Verletzte kümmern. Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle aus und beseitigte die ausgelaufenen Betriebsstoffe sowie das Glas von zerstörten Scheiben.  Unfallermittlungen erfolgten durch die Polizei.

Text Helmut Thies

Im Vordergrund das weiße Fahrzeug und das schwarze hinten kollidierten auf der Limburger Straße. Dabei entstand beträchtlicher Sachschaden. Während die verletzten Personen versorgt und die Einsatzstelle gereinigt wurde, erfolgte eine Sperrung der B8 .
Fotos Alexander Rembser  

In vielen öffentlichen Gebäuden sind sie bereits anzutreffen: Defibrillatoren, die an markanten Stellen angebracht sind und die bei Kreislaufstillstand und anderen plötzlichen Problemen im Bereich Herz-Kreislauf Leben retten können.

Heutige Geräte sind so aufgebaut, dass Ersthelfer nach einer kurzen Einweisung damit umgehen können. Sie analysieren den Zustand des Patienten und geben per Sprachdurchsage Hinweise für das Vorgehen an die Ersthelfer.

Nachdem bereits bei der Feuerwehr Erbach ein Gerät vorhanden war, wurden nun auch die Feuerwehrhäuser Oberselters, Schwickershausen und Bad Camberg mit den Geräten ausgestattet. Die Wehren Würges und Dombach erhalten diese im kommenden Haushaltsjahr.

Seitens des Lieferanten erfolgte eine Unterweisung der Aktiven aus den genannten Stadtteilen anlässlich der letzten Übung vor Weihnachten. Danach wurden die Geräte übergeben.

 

Bild: Aktive der Einsatzabteilungen wurden im Umgang mit den Defibrillatoren durch einen Mitarbeiter des Lieferanten unterwiesen.

 

Text und Foto: Helmut Thies

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